Der Held des Tages - 2019

Familie Zeisig hat gerade erst den 70-jährigen und noch sehr rüstigen Opa ins Altersheim abgeschoben. Renate, die Frau des Hauses und strenggläubige Katholikin, hat es mit ihm nicht mehr ausgehalten. Dauernd hatte er nur Unsinn im Kopf. Ganze vierzehn Heiratsannoncen hat er aufgegeben. Und dabei war ihr völlig klar, was diese Frauen, die ihm antworten, von ihm wollten. Sie wollten nur sein Geld.

 

Doch dann kommt der Opa eines Tages aus dem Heim zurück. Und mit ihm eine Nonne. Gleichzeitig steht auch noch Anna-Maria, Renates Schwester, vor der Tür. Sie braucht wieder mal Hilfe, weil sie mit ihrem Leben nicht klar kommt. In der Nonne, Schwester Miranda, die der Opa Jolanda nennt, sehen auf einmal alle ihre Chance auf individuelle Hilfe. Und damit beginnen die turbulentesten Stunden im Leben der Familie Zeisig.

Hochwürden auf der Flucht - 2018

Dem Zacherl sein Sacherl - 2017

Bayerisches Lustspiel von Regina Harlander (sie beehrt uns am 02. April)

 

Onkel Zacharias der mit 85 Jahren friedlich verstorben ist, hat als nächste Verwandet seine Nichte Rita und seinen Neffen Alois. Da die Vermutung nahe liegt, dass Zacharias neben einem schmucken Haus auch ein beträchtliches Vermögen hinterlässt, wird bereits am Tag des Begräbnisses über die Vermögensaufteilung gesprochen.  

Nichte Rita, die sich nach eigenen Angaben "aufopferungsvoll" um Onkel Zacharias gekümmert hat, sieht sich bereits fix als Erbin des Hauses. Mit Spannung wird der bereits angekündigte Besuch des Notars zur Testamentseröffnung erwartet. Doch Onkel Zacharias war schon zu Lebzeiten als "Schlitzohr" bekannt und bei der Testamentseröffnung macht er seinem Ruf alle Ehre.

Die Autorin Regina Harlander zu Besuch in Schönering!

 

Regina Harlander besuchte am 2. April 2017 die Aufführung "Dem Zacherl sein Sacherl". Dieses Theaterstück wurde von der Theatergruppe der Pfarre Schönering in Österreich URAUFGEFÜHRT und der Applaus der Besucher hat Frida Kaar, die unsere Stücke immer auswählt, wieder einmal bestätigt, das Richtige gefunden zu haben.

Frau Harlander konnte, gemeinsam mit ihrem Ehemann Sebastian, in einem ausverkauften Saal einen unterhaltsamen und lustigen Abend genießen. Nach der Vorstellung durfte die Theatergruppe in geselliger Runde mit Regina und Sebastian Harlander im Pfarrheim Schönering noch den Erfolg ein wenig feiern.

 

Die Theatergruppe möchte sich auf diesem Weg noch einmal bei der Autorin Frau Regina Harlander sehr herzlich für den Besuch bedanken und wünscht Ihr noch viele Ideen für weitere Theaterstücke. Danke an Frau Harlander auch für den äußerst netten Bericht auf ihrer Homepage.

2016

- ein ländliches Lustspiel von Walter G. Pfaus, Kaiser-Verlag Wien.

Ein schon lange schwellender Konflikt zwischen Bürgermeister Anton Kraxler und Pfarrer Josef Wenzel wegen dessen Entenhaltung in der Nachbarschaft des Bürgermeisters eskaliert nach einem unfreiwilligen Bad des Bürgermeisters im Ententeich vollends. Zu allem Überfluss war auch noch die "Dorfratsche" Sophie Sutter Zeugin des Vorfalls und eine Vertuschung der Schmach des Bürgermeisters dadurch nicht möglich. Der Bürgermeister geht zum Gegenangriff über und fordert den Pfarrer zum öffentlichen Boxkampf. Die Sutterin hat in der Zwischenzeit bereits eifrig die Werbetrommel für den Boxkampf gerührt, da sie sich die Gelegenheit den Pfarrer und den Bürgermeister in "Unterhosen" beim Boxkampf zu sehen auf keinen Fall entgehen lassen will. Irma Wimmer, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates ist vom Plan eines öffentlichen Boxkampfes zwischen Pfarrer und Bürgermeister entsetzt und versucht alles Menschenmögliche diesen skandalösen Kampf zu verhindern. Die Unterstützung ihres Gatten Xaver lässt schwer zu wünschen, darf er doch Betreuer des Bürgermeisters beim Boxkampf sein. Die Frau des Bürgermeister Karin und die Tochter Heidi sind vom Boxkampf auch nicht sonderlich begeistert. Nachdem aber Udo, der Freund von Heidi von dem der Vater nicht sonderlich viel hält, einstimmig zum Ringrichter beim Boxkampf bestimmt wurde, versucht sich Anton mit Udo gut zu stellen.

 

Vollends eskaliert die Situation als Pfarrer Josef Wenzel zur Mittagszeit in das Haus des Bürgermeisters kommt und Entenbraten am Mittagstisch steht.

 

Opa es reicht - 2015

Die Bäuerin Magda, eine geizige, missgünstige und neugierige Person, hält ihren Schwiegervater Karl, der ein ordentliches Schlitzohr ist, für einen verschwenderischen und faulen Lumpen. Statt sich auf dem Bauernhof abzurackern, genießt er mit seiner Frau Lena, einer liebenswerten aber leider auch schon etwas verwirrten Person, sein Ausgedinge. Zu allem Überdruss besitzt er sogar so unnötige Dinge wie Handy, Laptop und sogar ein Motorrad, was Magda für absolut unnötig hält.

Opa Karl braucht Laptop und Handy aber, weil er mit seiner Enkeltochter Sylvi, die in Italien ein Auslandsstudium macht, in Verbindung steht. Mit dem Motorrad möchte er mit Oma Lena wieder an den Ort ihrer damaligen Hochzeitsreise fahren.

Oma Lena bringt mit ihrer Verwirrtheit und Vergesslichkeit den Versicherungs- und Staubsaugervertreter Friedhelm Friedlich an den Rand der Verzweiflung. Dabei meint sie es nur gut und bringt dem Vertreter sogar etwas zum trinken. Dieser glaubt einen Saft zu trinken, was aber nicht zutreffend ist, und fatale Folgen hat.

In der Gegend gibt es eine Einbruchserie. Auch Familie Schnäbele wird von einem Einbrecher heimgesucht. Danach ist Opa Karl verschwunden und bei einem Verkehrsunfall wird der Lenker des Motorrades auf Grund seiner Papiere in der Geldbörse als Opa Karl mit schweren Verletzungen und dicken Kopfverband in das Krankenhaus eingeliefert, was aber nicht der Realität entspricht.

Das am Unfall beteiligte Ehepaar Heinz und Lore Grabemann können ihre Urlaubsreise nicht fortsetzen und machen notgedrungen am Hof der Familie Schnäbele Urlaub. Auch hier prallen zwei Welten aufeinander. Als die Tochter Sylvi aus Italien zurückkommt, sind die Schnäbeles sogar mit dem Thema Mafia konfrontiert.

 

Damit mans hat wenn mans braucht - 2014

Rauchfangkehrer sollen ja bekanntlich Glück bringen, doch so viel Pech, wie der Rauchfangkehrermeister Anton Morsch selbst allein an einem Tag aushalten muss, das verlangt schon eine große Portion Geduld. Zuerst steht ihm die Scheidung ins Haus, der Gerichtsvollzieher ist bereits im Anmarsch während die verwirrte Frau Mama kostspielige Urlaubs- und Heiratspläne schmiedet. Dann verbrennt sich der Lehrbub an der Haushälterin im wahrsten Sinne des Wortes die Finger, Geselle Moritz fällt patschert aber gekonnt von der Leiter, so dass Anton selbst ins mittlerweile viel zu enge G´wand springen muss, um sich einen großen Auftrag nicht entgehen zu lassen. Sein bester Freund Simperl hilft an allen Ecken und Enden, doch wird die Freundschaft auf die Probe gestellt, als Simperl leichtfertig aber unschuldig mit Antons Noch-Ehefrau schäkert.
Ein schwerer Tag für Anton, doch ein Heiden Spaß für´s Publikum!

 

Quelle: http://www.theatertexte.de/data/kaiserverlag_wien/o_1201348827/show

Fotos: Manfred Aichinger 

 

Zuaständ san des - 2013

Parkverbot für Liebespaare - 2012

Michl Dampfinger hat Sorgen. Seine kleine Wirtschaft und Metzgerei wirft kein Vermögen ab und das historische Holzhaus, die Posthalterei, soll nun auch noch unter Denkmalschutz gestellt werden und darum eine gewinnbringende Nutzung unmöglich machen.
Der reiche Ökonom Wadlzwerg, der Feuerwehrhauptmann Weichbirn und Dampfinger selbst kommen auf den Gedanken, dass, wenn das Holzhaus beim nächsten Gewitter vom Blitz getroffen wird, die Behörde keinen Anspruch mehr stellen kann und zusätzlich zahlt auch noch die Versicherung den Neubau eines Hotels.

Aber die Drei haben aber nicht mit der resoluten Haushälterin Anna gerechnet. Schon beim ersten Gewitter hetzt sie die Kinder der Brandstifter auf, um diesen das Zündeln unmöglich zu machen. Dampfingers Sohn Flori trifft ausgerechnet seine Evi an der gefährdeten Stelle und Wadlzwergs Tochter Gerti ist mit ihrem Freund Wiggerl ständig auf der Hut.

Jedesmal, wenn der Blitz erwartet wird und das Feuer ausbrechen soll, geben sich die Liebespaare bei der Posthalterei ein Stelldichein. Dampfingers Schwester Rosl, die für Michl immer maßgebend war, kommt noch zur rechten Zeit, um mit Geschick und Einfallsreichtum alles zum Guten zu wenden.